Tristan und Isolde

Tristan und Isolde
Sonntag | 5. Juli 2020 | 16:00 Uhr


Tristan und Isolde
von Richard Wagner

Es ist mehr als Liebe. Was Tristan und Isolde füreinander empfinden, ist ein unbändiger Rausch der Emotionen, der keine Rückkehr in die verhasste Realität mehr erlaubt. Denn in dieser Realität ist die Prinzessin von Irland dem englischen König Marke versprochen und das mit Tristan erlebte Glück findet dort keinen Raum. Mit »Tristan und Isolde« erkundet Wagner die Macht der Liebe, die im 19. Jahrhundert eine fundamentale Umdeutung erfährt. Seither gilt sie als das höchste zu erlangende Gut und versetzt Generationen von Menschen in extreme Bewusstseinszustände.
Das Team um Regisseurin Luise Kautz, die in der Spielzeit 2017/18 mit ihrer Kammerfassung von »Pelleas und Melisande« begeisterte, zeigt das wohl berühmteste Paar der Operngeschichte in einem Zustand der Weltflucht, der die Grenzen der Wirklichkeit surrealistisch verschwimmen lässt. Generalmusikdirektor Alexander Soddy lässt diese Spannung hörbar werden – mit einer der einflussreichsten Partituren der Musikgeschichte.

#sinkhernieder #liebedieliebe #endlosemelodie #weltflucht

Musikalische Leitung: Alexander Soddy
Regie: Luise Kautz
Bühne: Lani Tran-Duc
Kostüme: Hannah Barbara Bachmann
Video: Simon Janssen
Licht: Nicole Berry
Dramaturgie: Julia Warnemünde
Chor: Dani Juris

Tristan: Frank van Aken
König Marke: Sung Ha
Isolde: Allison Oakes
Kurwenal: Joachim Goltz
Melot: Thomas Berau
Brangäne: Julia Faylenbogen
Ein Hirt: Uwe Eikötter
Ein Steuermann: N. N.
Stimme eines jungen Seemanns: Andreas Hermann
Mit den Herren des Opernchores


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